Energiesparhäuser

Energiesparhäuser sind mittlerweile zum gängigen Standard bei Neubauten geworden. Um zukünftig umweltbewusst und kostengünstig wohnen zu können, sollten gesetzliche Mindeststandards der Energieeinsparverordnung (EnEV) von 2002 übertroffen werden. Dies ist durch verschiedene Arten von Energiesparhäusern möglich.

Ein Energiesparhaus benötigt unterdurchschnittlich viel Energie für Heizung und Warmwasser, die Heiztechnik, Dämmstoffe und erneuerbare Energien spielen eine wichtige Rolle. Verschieden strenge Richtlinien haben zur Entwicklung verschiedener Baukonzepte geführt. Ein Niedrigenergiehaus benötigt maximal 70 kWh pro Quadratmeter und Jahr zum Erzeugen der Heizwärme. das entspricht einem Verbrauch von etwa sieben Liter Heizöl.

Ein Passivhaus ist ein Energiesparhaus, das bis zu 90 Prozent weniger Energie verbraucht als ein durchschnittliches Haus. Der Bedarf an Energie für Heizwärme liegt bei Passivhäusern bei unter 15 kWh/Jahr. Die Dimension der Energieeinsparungen bei Passivhäusern schwankt. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat sie standardisiert, so gibt es beispielsweise die Möglichkeit, ein Fertighaus als KfW 40 Haus oder KfW 60 Haus zu bauen. Die Zahl steht bei diesen Bezeichnungen für den maximal erlaubten Energieverbrauch in kWh/Jahr. Ein Energiesparhaus der Kategorie KfW 40 besitzt eine aufwändige Wärmedämmung, Rückgewinnungssysteme und innovative Heizsysteme.

Die KfW fördert den Bau solcher Häuser mit besonders günstigen Krediten. Mittels der Förderung der KfW schonen Energiesparhäuser also nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.