Hausbau

Selbst die Bauherren, die sich beim Eigenheim für ein Fertighaus aussprechen, haben irgendwann während der Baumaßnahmen mehr oder weniger große Probleme mit dem Hausbau. Manchmal sind die Probleme finanzieller Art, weil die Immobilienfinanzierung aus unerfindlichen Gründen stockt. Schlimmer noch als Ungereimtheiten mit dem Kredit und den Zinsen ist es, wenn der Hausbau aufgrund von baulichen Mängeln gebremst wird. Mit einem Bauträger wäre das den zukünftigen Fertighaus Bewohnern nicht passiert. Denn diese Unternehmen nehmen das Risiko beim Hausbau auf sich, um ihren Kunden später die schlüsselfertige Immobilie nach dem Hausbau übergeben zu müssen.

Die Zahl der erstellten Gebäude pro Bauabschnitt der Bauträger kann günstige Auswirkungen auf die Kosten für die Endverbraucher haben, sie sich ihrerseits viel Stress beim Hausbau sparen können, wenn sie ihr Eigenkapital und das Geld aus der Finanzierung dazu aufwenden, sich ein Haus vom Bauträger zu kaufen. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil bei dieser Variante der Hauserwerbs wird vielfach erst Jahre nach dem Einzug im Haus deutlich. Kommt es nämlich zu schwerwiegenden Materialfehlern und verfrühtem Verschleiß am Gebäude, kann oft der Bauträger über seine Versicherung haftbar gemacht werden. Solche unerwarteten Krisen bleiben beim selbstverantwortlichen am Bauherren selbst hängen, der sich dann auf eigene Kosten um die Ausbesserung kümmern muss. Und das geht ins Geld.