Fertighaus aus Holz
Der Traum vom eigenen Haus muss nicht zwangsläufig mit einer langen Bauphase verbunden sein. Unter dem breitgefächerten Angebot an Fertighäusern erfreuen sich seit einigen Jahren Holzhäuser immer größerer Beliebtheit. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand. Holz, einer der natürlichsten Rohstoffe, die es gibt, isoliert hervorragend und rückt damit die auf diese Weise gebauten Häuser auf der Skala der Niedrig-Energiehäuser ganz nach oben. Das natürliche Baumaterial und die ökologische Trockenbauweise sorgen zudem garantiert für ein gesundes Raumklima, was die Wohnungen auch für Allergiker besonders geeignet macht. Ein weiterer Vorteil der Fertighäuser aus Holz ist, dass sie im Vergleich zu Massivbauten, die in der traditionellen Stein-auf-Stein-Methode konstruiert werden, relativ schnell aufzubauen sind. Ist der Bauherr handwerklich geschickt, kann er die notwendigen Arbeiten sogar weitgehend selbst durchführen und so die Kosten noch einmal erheblich senken.
Viele Händler von Fertighäusern bieten ihren Kunden die Möglichkeit, vorab eine Baubesprechung durchzuführen und stellen für die ersten Tage einen Fachmann zur Verfügung, der entsprechende Anleitung gibt und die ersten Arbeiten überwacht.
Üblicherweise wird bei den Fertig-Holzbauten ein entsprechender Außenrahmen, in welchen die Fertigbauteile anschließend eingepasst werden, auf einer zuvor gegossenen Bodenplatte aus Beton befestigt.
Es gibt mehrere gängige Stile für Holzhäuser. Wohl der gebräuchlichste ist der des Blockhauses, das, seiner Herkunft gemäß auch als Schwedenhaus bezeichnet wird. Eine doppelte Lage von robusten, durch Nut und Feder miteinander verbundenen Hölzern, bildet die Außenwand. Der Hohlraum wird mit speziellen Dämmmaterialien ausgefüllt. Die Fassade kann, je nach Geschmack des Bauherrn, in der Holzoptik belassen oder aber beliebig verkleidet werden.
Kategoriezuordnung: Infoartikel