Das Holzhaus: Urgemütlich und pure Natur

Ein Holzhaus ist nicht nur etwas schönes, sondern auch etwas sehr vernünftiges. Jahrhunderte lange Erfahrung mit dem Werkstoff Holz als Baumaterial für Häuser hat nicht nur für eine ausgereifte Holztechnologie im Bauwesen gesorgt, sondern darüber hinaus gezeigt, dass Holz als Baustoff im Hinblick auf die Dauerhaftigkeit Steinwerkstoffen durchaus ebenbürtig ist. Es gibt Holzhäuser, die seit Jahrhunderten stehen und noch genauso bewohnbar und stabil sind, wie sie es am ersten Tag waren.

Besondere Vorteile weisen Holzhäuser auch auf, wenn man sie unter den Aspekten der Bauphysik und der Baubiologie betrachtet: Holz ist ein unvergleichlicher Werkstoff, der ein Haus bei verhältnismäßig geringen Bauteilabmessungen und -gewichten sehr stabil macht. Auch das Wohnklima in einem Holzhaus ist von Natur aus gesund, denn Holz kann aus der Raumluft Feuchtigkeit aufnehmen und bei Bedarf wieder an sie abgeben, wobei Holzhäuser auch noch von Anfang an trocken sind und nicht erst austrocknen müssen.

Holzhäuser sind sehr oft etwas landschaftstypisches. Einesteils kommen sie natürlich vor allem in waldreichen Gegenden vor, haben andererseits aber auch augenfällige Merkmale, an denen man die Holzhaus-Typen der jeweiligen Landschaft erkennt. Ein gutes Beispiel ist das Schwarzwaldhaus, welches zum einen mit seiner Holzbauweise den Holzreichtum seiner Heimat dokumentiert, zum anderen auch den Wetterbedingungen des Schwarzwaldes und der Lebens- und Arbeitsweise der Menschen dort entspricht.

Auch das skandinavische Holzhaus, dessen Tradition hinter dem Schwedenhaus steckt, ist ein Holzhaus, welches eine lange Tradition hat. Es ist nicht nur wärmetechnisch vorbildlich, sondern sieht auch noch gut aus und bietet seinen Bewohnern unvergleichliche Heimeligkeit und Geborgenheit, ist also das ideale Nest für eine glückliche Familie.

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Kategoriezuordnung: Hausbau