Das KfW-Effizienzhaus: Energieeffizientes Bauen wird belohnt
Ursprünglich entstand die KfW, die Kreditanstalt für Wiederaufbau als gemeinnütziges Bankinstitut zur Finanzierung des Wiederaufbaus im vom Zweiten Weltkrieg zerstörten Nachkriegsdeutschland. Nachdem diese Aufgabe heute bereits lange abgeschlossen ist, befasst sich diese Bank nun auch damit, energieeffizientes Bauen mit günstigen Krediten zu fördern. Dazu wurde das Modell „KfW-Effizienzhaus“ geschaffen, ein Programm, mit welchem Häuser gefördert werden, die einen bestimmten Prozentsatz vom für sie nach der Energieeinsparverordnung zugestandenen Primärenergiebedarf nicht überschreiten. Gefördert werden können nicht nur Neubauten, sondern auch Sanierungen von Altbauten.
Das KfW-Effizienzhaus existiert in mehreren Versionen, von denen das KfW-Effizienzhaus 70 und das KfW-Effizienzhaus 55 die wohl beliebtesten sind. Als solche können Häuser gefördert werden, die 55% bzw. 70% des Primärenergiebedarfs nicht überschreiten, der für sie nach der Energieeinsparverordnung zulässig wäre. Wer sich ein energieeffizientes Haus, ein Niedrigenergie-Haus, ein Passivhaus oder gar ein Null- oder Plusenergiehaus bauen möchte, sollte sich also nach den Fördermöglichkeiten erkundigen, welche die KfW bietet.
Um Minimierung von Transmissionswärmeverlust und Energieeffizienz mit schöner Architektur unter einen Hut zu bringen veranstaltet die KfW jedes Jahr einen Wettbewerb rund um das KfW-Effizienzhaus. Hier werden in unterschiedlichen Kategorien Neubauten und sanierte Altbauten prämiiert, die den Anforderung an die verschiedenen KfW-Effizienzhaus-Klassen entsprechen und gleichzeitig vorbildliche Beispiele für gute Architektur sind, die sich harmonisch in das jeweilige städtebauliche Umfeld einfügt.
Kategoriezuordnung: Energiesparhäuser