Der Bungalow: Wohnen auf einer Ebene

Bei einem Bungalow denken die meisten Leute vor allem zunächst an ein flaches Dach, welches aber nicht das entscheidende Merkmal dieses Haustyps ist. Des Begriff des Bungalows macht sich vielmehr an der Eingeschossigkeit fest. Eigentlich ist der Bungalow ein Landhaus, denn das bedeutet das Wort ursprünglich, welches aus Indien kommt und eben ein – dort normalerweise eingeschossiges – Landhaus bezeichnet.

Heutzutage baut man sehr gerne Wochenend- und Ferienhäuser in der Bungalow-Form, da in diesen nicht so viel Wohnfläche untergebracht werden muss und die eingeschossige Bauweise den Aufwand beim Bauen in Grenzen hält. Da es heute viele Singles und kinderlose Paare gibt, besteht auch für das dauerhafte Wohnen Bedarf an kleineren Häusern mit geringerer Wohnfläche als beim herkömmlichen Einfamilienhaus. Gerade der Bungalow als Fertighaus bietet hier die Möglichkeit sehr kostengünstig ein eigenes Haus zu bekommen.

Als der Bungalow in Deutschland aufkam, war er jedoch eine Nummer größer als er es heute meist ist: In den 60er Jahren war er als repräsentatives Eigenheim sehr beliebt. Da damals auch Flachdächer groß in Mode waren, haben viele der als – manchmal direkt futuristische – Architektenhäuser gebauten Bungalows aus dieser Zeit ein solches, was wohl der Grund für die verbreitete Meinung ist, dass ein flaches Dach unbedingt zu einem Bungalow gehöre.

Bereits bei Bungalows der 60er Jahre, aber erst recht heute, finden sich flache Sattel- und Walmdächer. Auf dem Sektor des Fertigbaus ist der kleinere bis mittelgroße Fertighaus Bungalow eine beliebte Variante. Es gibt hier recht hübsche Modelle und gerade der beim Fertighaus üblichen Arbeitsweise auf der Baustelle kommt der Bungalow sehr entgegen

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Kategoriezuordnung: Hausbau