Der Fertighaus Bungalow: moderne Form eines älteren Haustyps

Der Bungalow, ein Modeerscheinung der 60er Jahre hat vor allem als Fertighaus überlebt. Ein Fertighaus Bungalow bestickt durch die elegante flache Bauweise, wobei aber das bei den typischen, repräsentativen Bungalows der Wirtschaftswunderzeit sehr oft vorhandene Flachdach heute durchweg durch ein gerne ziemlich flaches Sattel- oder Walmdach ersetzt ist.

Ursprünglich stammt der Bungalow aus Indien und ist dort ein, des Klimas wegen naturgemäß leicht gebautes, einstöckiges Landhaus. Die elegante, gestreckte Form eines großzügigen Flachbaus fand aber in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts auch in der westlichen Welt viele Freunde, so dass zwar noch nicht der Fertighaus Bungalow, wohl aber repräsentative Architektenhäuser in Bungalow-Bauweise erschienen. Der elegante Bungalow in moderner, ja oft sogar futuristischer Bauweise, wurde typisch als repräsentatives Heim für Geschäftsleute, Künstler und andere Leute mit etwas mehr Geld. Da damals gleichzeitig auch Flachdächer bei modernen Menschen sehr beliebt waren, fand man sie bei Bungalows ebenfalls häufig. Daher kommt wohl die verbreitete Meinung, dass ein Bungalow grundsätzliche ein flaches Dach haben müsse.

Heute findet man den Bungalow als Fertighaus in den Programmen bekannter Fertighaus-Hersteller. Der typische Fertigbau-Bungalow ist ein eher kleineres Haus für die kleine Familie, kinderlose Paare oder Senioren. Gerade letzteren kommt der Fertighaus Bungalow sehr entgegen, da er die gesamte Wohnfläche auf einer Ebene unterbringt und daher Barrierefreiheit bietet.


Ein Fertighaus massiv bauen – ein Widerspruch in sich?

Ein Fertighaus massiv bauen? Das klingt tatsächlich wie ein Widerspruch in sich selbst, ist es aber heutzutage keineswegs mehr. Früher einmal konnte man nur entweder massiv oder ein ein Fertighaus bauen, die beiden Baumethoden waren im Grunde gegensätzliche Pole. Doch mit Hilfe der modernen Technik lässt sich mittlerweile auch ein Fertighaus massiv bauen.

Der Begriff „Massiv-Fertighaus“ stammt aus den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts und bedeutete damals zunächst etwas anderes als heute. Eigentlich war an einem solchen Haus nur der Preis fertig, denn es handelte sich um ein schlüsselfertiges Massivhaus, welches zu einem Festpreis erstellt wurde. In der Regel wurden solche Häuser von herkömmlichen Baugeschäften gebaut, die sich zu Vermarktungs- und Planungszwecken zu Arbeitsgemeinschaften zusammengeschlossen hatten und so die Kosten für den Bau ihrer massiv gebauten Häuser senken. Ein Fertighaus massiv bauen konnte man damals aber noch nicht wirklich.

Mit der Zeit kamen aber tatsächlich Techniken auf, mit denen man massive Bauteile für Häuser in der Fabrik vorfertigen und so auch ein Fertighaus massiv bauen konnte. Es kamen sogar Maschinen auf, die Wandscheiben vollautomatisch mauern konnten, so das man die Maurerarbeit praktisch fabrikmäßig erledigte. Diese Wandscheiben wurden dann, wie Betonfertigteile auch, auf die Baustelle transportiert und dort, ebenfalls ganz ähnlich wie Betonfertigteile, zu einem Fertighaus montiert.

Mittlerweile gibt es unterschiedliche Methoden, Ziegelfertigteile herzustellen, so dass es heute kein Problem mehr ist, wenn jemand Fertighäuser massiv bauen möchte.


Passivhaus in Fertigbauweise: Ohne weiteres möglich

Eine fortgeschrittene Form des Energiesparhauses, man sagt auch Effizienzhaus oder energieeffizientes Haus, stellt das Passivhaus dar. Es darf definitionsgemäß keine Primärenergie zum Herstellen der thermischen Behaglichkeit verbrauchen, was auf gut Deutsch bedeutet, dass bei einem Passivhaus keine Heizkosten anfallen. So ein Passivhaus muss keineswegs als kostspieliges Massivhaus ausgeführt werden, man kann ohne weiteres auch ein Passivhaus in Fertigbauweise herstellen.

Wenn man ein Passivhaus in Fertigbauweise baut, vor allem, wenn es sich dabei um ein Holz-Fertighaus handelt, kommen die besonderen Vorteile des Fertigbaus zum Tragen: Fertigbauteile, vor allem solche aus Holz, sind bereits so konstruiert, das sie eine sehr gute Wärmedämmung bieten, was beim Passivhaus unerlässlich ist. Was beim Massivhaus zusätzlich an Wärmedämmung noch auf das Mauerwerk aufgebracht werden muss, kann bei einem Fertighaus gleich in die eigentliche Wand mit eingebaut werden.

Bei den Haustypen hat man im Fertigbau die freie Auswahl, natürlich auch, wenn man ein Fertighaus in Passivbauweise bauen will. Ob konventionelles freistehendes Einfamilienhaus, Bungalow oder Winkelbungalow – der Typ spielt keine Rolle, alle können als Fertighaus und eben auch als Passivhaus in Fertigbauweise errichtet werden.

Besonders die bewährten Holzfertighäuser von Fjorborg sollte man sich ansehen, wenn man sich ein Passivhaus in Fertigbauweise bauen möchte: Der Skandinavische Holzhausbau ist speziell für kalte Winter gedacht und Holz als hauptsächlicher Baustoff bringt an sich schon eine exzellente Wärmedämmung mit – die ideale Basis, für ein Haus, welches als Passivhaus konzipiert werden soll.


Wohnen im Holzfertighaus: Ein besonderes Wohngefühl

Bauen und Wohnen nehmen im Leben der Skandinavier einen besonderen Platz ein. Wo das Wetter oft rau ist, spielt sich das Leben nicht wie im Süden auf der Straße ab, sondern in den eigenen vier Wänden. Und dort muss es behaglich, heimelig und kuschelig sein. Dieses Wohngefühl kann man auch bei uns bekommen: Wohnen im Holzfertighaus von Fjorborg ist ein ganz besonderes Wohngefühl, das seinesgleichen sucht.

Wohnen im Holz-Fertighaus  bedeutet nichts anderes als das Leben in einem Holzhaus, in dessen Bauweise nicht nur moderne Fertighaus-Technik, zeitgemäße Dämmung und handwerkliche Perfektion eingegangen sind, sondern auch die langjährige Erfahrung und Tradition des skandinavischen Holzhaus-Baus. Der Hausbau ist eine Sache, die man normalerweise nur einmal im Leben macht und die möglichst auch kommenden Generationen noch zugute kommen soll. Daher sollte der Bau problemlos ablaufen, die Kosten nicht ins unermessliche steigen, vor allem auch die Bauzeit sich nicht unnötig hinziehen und am Ende ein wertbeständiges Haus stehen. Und das ist tatsächlich möglich: Fjorborg bietet den schnellen und kostengünstigen Weg zum Wohnen im Holzfertighaus, zum Wohnen und Leben nach skandinavischer Art.

Mit einem Holzfertighaus von Fjorborg verbinden sie die Vorteile des Fertighauses mit denen traditioneller Handwerkskunst: Schnelle Ausführung und günstiger Preis verbinden sich mit handwerkliche Tradition zum Schwedenhaus, dem Haus, das das Wohnen im Holzfertighaus zu einem Wohnerlebnis der besonderen Art macht.


Einmal im Leben: Der Hausbau

Für die allermeisten Menschen steht er wohl nur einmal im Leben an, der Hausbau: Er ist ein Projekt, welches das Leben einer Familie in aller Regel über viele Jahre maßgeblich beeinflusst. Die allermeisten Menschen werden sich das Geld für den Hausbau nicht aus dem Ärmel schütteln können, sondern die Finanzierung sehr gut planen müssen, wobei es auch notwendig sein wird, an anderen Stellen auf einiges zu verzichten: Das neue Auto, der Urlaub und andere Extras werden öfter einmal zurückstehen müssen, denn das eigene Dach über dem Kopf ist es wert.

Wenn nun klar ist, dass es mit der Finanzierung klappt, ist die grundsätzliche Entscheidung gefallen und der Weg frei für die eigentliche Planung zum Hausbau: Soll es ein Fertighaus sein oder ein Massivhaus? Ein freistehendes Einfamilienhaus, ein Reihenhaus oder vielleicht auch eine Doppelhaushälfte? Gibt es bei Fertighäusern oder Hausmodellen von Bauträgern etwas, was den speziellen Bedürfnissen der Familie gerecht wird oder soll es ein Architektenhaus mit einem ganz individuellen Grundriss werden?

Vor allem gilt beim Hausbau auch eines: Wenn man an den sinnvollen Stellen spart, ist anderswo mehr drin für Extras: Eine gute Einsparmöglichkeit beim Hausbau ist der Bau eines Fertighauses. Hier gibt es sehr viele Möglichkeiten, vor allem, wenn man sich für ein Holz-Fertighaus als Schwedenhaus entscheidet: Ein solches Holzhaus sieht nicht aus wie ein Fertighaus, sondern hat den unverwechselbaren Charme eines skandinavischen Holzhauses und lässt durch seinen günstigen Preis den finanziellen Spielraum, der beim Hausbau oft so wichtig ist.


KfW-Förderung: Der Staat hilft beim Energiesparen

KfW-Förderung ist ein Schlagwort, unter welchem die Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau zusammengefasst werden, welche sich mit der Förderung von energieeffizienten Häusern, sowohl in Form von Neubauten als auch in Form von Altbausanierungen befassen. Ursprünglich war die KfW eine Bank, die für die Finanzierung des Wiederaufbaus Deutschlands in der Nachkriegszeit gegründet worden war.

Da diese Aufgabe mittlerweile erledigt ist, hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau in der Beratung und Förderung beim energieeffizienten Bauen ein neues Wirkungsfeld gefunden. Die KfW-Förderung wird an einem Hausmodell – oder besser gesagt: einem Prädikat – festgemacht, welches als KfW-Effizienzhaus bezeichnet wird. Als solches gilt ein Haus, welches unabhängig von Haustyp, Baustoff, Bauweise und so weiter einen bestimmten Prozentsatz des für das jeweilige Haus nach der Energieeinsparverordnung erlaubten Primärenergieverbrauchs nicht überschreitet.

Die bekanntesten von der KfW-Förderung erfassten Modelle sind das KfW-Effizienzhaus 55 und das KfW Effizienzhaus 70, welche mit 55% bzw. 70% dieses Verbrauchs auskommen müssen. Wie diese Werte erreicht werden, ist im Prinzip egal, ob hier allein mit baulichen Maßnahmen gearbeitet wird oder beispielsweise eine Solaranlage für Photovoltaik und/oder Solarthermie mithilft spielt keine Rolle. Neben der KfW-Förderung über zinsgünstigere Kredite prämiert die KfW auch besonders gelungene Beispiele von KfW-Effizienzhäusern auch in einem Wettbewerb, bei dem die architektonische Gestaltung im Hinblick darauf eine Rolle spielt, wie sich das Haus in seine städtebauliche Umgebung einfügt.


Energieträger zweimal genutzt: Kraft-Wärmekopplung

Kraft-Wärmekopplung ist eine Strategie, die man weniger aus dem Bereich des Energiesparens und der Energieerzeugung im Privathaushalt kennt, sondern vor allem von Blockheizkraftwerken im kommunalen Bereich, welche Stadtteile mit elektrischem Strom und Fernwärme versorgen. Da diese Technik jedoch der besseren Ausnutzung des Brennstoffes und damit der Einsparung von Energie dient, kann sie Kraft-Wärmekopplung auch unter dem Aspekt der Verminderung des Verbrauchs von Primärenergie gesehen werden.

Kraftwärmekopplung gibt es im Prinzip schon lange, es war schon früher üblich, in Sägewerken und Ziegeleien den Abdampf der Dampfmaschinen zum Beheizen von Trockenräumen zu verwenden. Heutzutage versteht man unter Kraft-Wärmekopplung jedoch vor allem die Erzeugung elektrischer Energie mit Hilfe von Verbrennungsmotoren (meist Sterlingmotoren), wobei die Abwärme als Heizenenergie und zur Warmwasserbereitung genutzt wird.

Außer mit Dieselmotoren funktioniert die Kraft-Wärmekopplung vor allen Dingen gut mit Motoren, die mit Erdgas betrieben werden, welches ja mittlerweile praktisch überall zur Verfügung steht. Wenn man Strom mit Erdgas erzeugt und die Abwärme als Heizenergie nutzt, kann man beim Strom und bei der Heizung Kosten sparen, hat jedoch zwei Nachteile: Zum einen stammt der Strom nicht aus erneuerbaren Energiequellen und kann daher nicht aufgrund des Energieeinspeisungsgesetzes verkauft werden. Zum anderen wird der energierechtlich relevante Primärenergieverbrauch nur insofern gesenkt, als das Erdgas besser ausgenutzt wird.

Interessant wird die Kraft-Wärmekopplung jedoch, wenn man mit ihr alternative Energien nutzt: Die komplette für Erdgas vorhandene Technologie lässt sich auch mit entsprechend aufbereitetem Biogas nutzen. Außerdem sind Techniken in der Entwicklung, welche die Erzeugung von Methan – aus welchem sowohl Erd- als auch Biogas bestehen – aus Holz ermöglichen, so das die Kraft-Wärmekopplung mit Gasmotoren möglicherweise demnächst auch für Privathäuser interessant wird. Besonders Energiesparhäuser und Holzhäuser nach dem KfW-Effizienzhaus Richtlinien werden von solchen technischen Neuerungen profitieren können, wenn es um den Gesamtenergieverbrauch geht.


Solarenergie: Sonnenschein im Stromnetz und in der Heizung

Solarenergie ist die Energie der Sonne, die jeden Tag kostenlos, überall auf der Welt und in unvorstellbarer Menge zur Verfügung steht. Solaranlagen sind ein wichtiger Teil der Konzeption von Niedrigenergiehäusern wie Passivhäusern, Nullenergie- und Plusenergiehäusern und ergänzen die passiven Maßnahmen zur Verminderung von Transmissions- und anderen Wärmeverlusten um eine aktive Komponente zur Gewinnung von Energie.

Solarenergie wird prinzipiell auf zwei Arten genutzt: Die direktere Form ist die Solarthermie, bei der die Wärme von Körpern genutzt wird, die sich unter Sonneneinstrahlung aufheizen. Zum einen geschieht das bei gut konzipierten Niedrigenergiehäusern durch die Erwärmung der Räume hinter entsprechend großen und in die Richtung des Sonneneinfalls ausgerichteten Fensterflächen. Zum anderen erwärmt man Wasser in Sonnenkollektoren, die umgekehrt wie Heizkörper funktionieren: Anstatt die Umgebung durch Wärmestrahlung zu erwärmen, nehmen sie die Wärmestrahlung der Sonne auf, welche das Wasser erwärmt, das durch sie hindurch strömt. So gewinnt man mit Hilfe der Solarenergie warmes Wasser als Brauchwasser und zu Heizzwecken.

Die andere Form der Nutzung von Solarenergie ist die Photovoltaik: In solchen Solaranlagen wird mit Hilfe der Sonnenenergie elektrischer Strom erzeugt.Es gibt nämlich bestimmte Halbleiter, welche elektrischen Strom erzeugen,wenn Licht auf sie fällt. Plättchen aus solchen Halbleitern bilden Solarzellen, die jede für sich nur ein geringe Spannung erzeugen, die man jedoch durch Reihenschaltung der Solarzellen erhöht. Leider sind Solarzellen und damit der erzeugte Solarstrom noch relativ teuer. Beide Formen der Nutzung von Solarenergie finden jedoch bei energiesparenden Fertighäusern heute schon praktische Anwendung und bewähren sich.


Erdwärme: Heizenergie aus dem Inneren der Erde

Erdwärme wird in Island schon seit vielen Jahrzehnten genutzt: Dort verwendet man das heiße Wasser aus Geysiren um damit Wohn- und Geschäftsgebäude, aber auch Treibhäuser für die Produktion von frischem Obst und Gemüse zu beheizen. Genutzt wird dabei die Wärme, die in tieferen Erdschichten vorhanden ist und durch die heißen Quellen Islands zutage gefördert wird. Mit moderner Technik kann man die Erdwärme jedoch auch in Gegenden nutzen, in denen sie nicht mit dem Wasser heißer Quellen von selbst an die Erdoberfläche kommt.

Wo es keine heißen Quellen gibt, bringt man eine Tiefenbohrung nieder, um die Erdwärme anzuzapfen. Sie führt bis in Erdschichten, die bereits so warm sind, dass man damit Wasser auf eine Temperatur erwärmen kann, wie man sie für Heizzwecke benötigt. Man kann, wenn man bis in entsprechend heiße Schichten bohrt, auch Dampf mit Hilfe der Erdwärme erzeugen, die Erde also gewissermaßen als Dampfkessel benutzen und damit Dampfmotoren oder Dampfturbinen betreiben um beispielsweise elektrischen Strom zu gewinnen.

Eine Tiefenbohrung zur Nutzung der Erdwärme in tieferen Schichten kann man zwar auch für  Einfamilienhäuser niederbringen, doch ist dies eine relativ kostspielige Sache, die eine gewisse Zeit benötigt, um sich zu amortisieren. Genutzt wird die Geothermie meist in Energiesparhäusern und in Passivhäusern, die auf beste Energieeffizienz optimiert sein müssen.

Um die Erdwärme zu nutzen muss man jedoch nicht unbedingt tief bohren, man kann auch die Wärme in der oberen Erdschicht nutzen und zwar mithilfe von Erdwärme-Wärmepumpen. Sie werden mit elektrischem Strom betrieben, liefern aber mehr Wärmeenergie als man an elektrischer Energie hineinsteckt, da sie dem Erdreich Wärme entziehen und als Heizenergie nutzbar machen. Diese Technik kann man zum Beispiel als eine der Maßnahmen zum Energiesparen bei einem Niedrigenergiehaus (NEH) einsetzen.


Winkelbungalow: Kleines Glück im Winkel

Der Winkelbungalow ist ein Variante des Haustyps Bungalow, die einige Nachteile dieses Haustyps vermeidet: Ein Winkelbungalow ist nicht so langgestreckt wie ein herkömmlicher Bungalow und sieht daher gefälliger aus. Ein Nachteil, den der Bungalow hat, bleibt aber bestehen: Er benötigt sehr viel Grundfläche im Verhältnis zur Wohnfläche, da sich in der Regel die ganze Wohnfläche auf einer Ebene befindet.

Daher eignet sich der Haustyp Winkelbungalow vor allem für ein kleines Einfamilienhaus oder für ländliche Gegenden, wo der Baugrund noch nicht so teuer ist und auch noch größere Bauplätze zu haben sind. Ein Winkelbungalow-Neubau kann, wie jeder Hausbau als Massivhaus oder Fertighaus ausgeführt werden. Ein kleiner Winkelbungalow ist gut für ein Ehepaar ohne Kinder geeignet oder als Haus für den Lebensabend.

Ein typisches Merkmal des Winkelbungalows ergibt sich aus einem Grundriss: Winkelbungalows verfügen meist über eine Terrasse im Inneren des Winkels. Diese Stelle bietet sich nämlich an, um hier einen von zwei Seiten gegen Wind und Sicht geschützten, gemütlichen Sitzplatz im Freien zu schaffen. Mit seiner Terrasse wird der Winkelbungalow gewissermaßen zu einem halben Atriumhaus.

Einen Winkelbungalow kann man im Prinzip aus allen möglichen Baustoffen und in den verschiedensten Bautechniken ausführen. Typischer Weise findet man ihn jedoch sehr oft in den Katalogen von Fertighaus-Herstellern, da die Fertighaustechnik besonders gut auch mit eingeschossigen Bauten zurecht kommt.